Samstag, 7. September 2013

Adam Chaplin


Was passiert wenn man den typischen Exploitationfilm aus Italien mit Manga/Anime look vermischt? Necrostorm kann diese Frage mit ihrem Film „Adam Chaplin“ beantworten. Denn hier wird ein neues Genre erschaffen dies des Animeploitation (oder in andere Varianten die besser klingen mögen, für Vorschläge ist der Autor offen). Doch wenn man jetzt denkt, dass der Film eine reine Splatterorgie ist, der liegt hier falsch. Denn man legt auch Wert auf Handlung und versucht auch die Charaktere zu zeichnen. Was natürlich bei der Handlung etwas schwer ist. Denn wir befinden uns in einen zum Leben erweckten Anime. So ist die Handlung schon fast episodenhaft erzählt, die sich rund um die Hauptdarsteller dreht und wie er sein Ziel der Rache erreichen will.


Wenn man schon von Anime/Manga redet, muss man es ja auch irgendwie merken, dies haben die Jungs und Mädels von Necrostorm, sehr deutlich gemacht. Noch nie wurde es durch Effekte so deutlich, wenn Adam auf einen Gegner einhaut, dann wirkt es wirklich wie aus einem Manga, so schnell tut er dies. Das Blut spritzt dank neuer Technologie der Effektmacherei für Kunstblut dann genauso, wie man es aus so manchem Anime/Manga kennt. Ja der Film ist blutig aber er lässt sich auch Zeit und streut diese immer wieder ein, was aber dann in einem blutigen Finale gipfelt, was wirklich blutig ist. Doch alles wirkt sehr übertrieben im Kontrast dazu ist Atmosphäre düster. Dazu passend ein Synthie Soundtrack. Man merkt das man einfach 2 Genres vermischt, die augenscheinlich gar nicht zusammenpassen.

Adam Chaplin“ ist zwar kein Meisterwerk, dafür der erste seiner Art. Die Mischung aus Anime/Manga Stil optisch und klassischen Rache-Exploitationsfilm, lassen die Zeit auferleben als aus Italen viel mehr solcher Filme gekommen sind.