Samstag, 7. September 2013

Hexenjagd – Die Hänsel und Gretel Story


Grimms Märchen sind in den USA beliebt und man versucht immer wieder, mit aktuellen Filmen mit zuhalten. So werden einige Filme gedreht, die augenscheinlich dieselben Muster haben. Doch wenn man jetzt denkt, hier steckt Asylum dahinter, der denkt leider falsch. Mit diesem wirklich billigen Machwerk der Langeweile hat Asylum nichts zu tun. Die Rede ist natürlich von „Hexenjagd – die Hänsel und Gretel Story“. Dazu ein Cover was an „Hänsel & Gretel: Hexenjäger“ erinnert und schon hat man den Salat. Denn was man hier ertragen muss, ist echt die Härte.


Man hat hier zwar ein echtes Geschwister Paar genommen, doch Zwillinge sind sie nicht, sind die echt so schwer zu finden? Jedenfalls sind hier Booboo und Fivel Stewart als Jonah und Ella zu sehen. Ach nur so am Rande, Booboo ist der Junge und Fivel ist das Mädchen, Fivel ist auch nur ihr Spitzname sie mag ihren richtigen Namen nicht so, welcher Trent Heaven heißt. Kann man verstehen aber wieso Fivel? Zu Booboo überlasse ich es euch mit den Witzen.


Der Film geht gerade mal 80 Minuten. Nicht wirklich lang, doch man hat das Gefühl es dauert stunden, weil er sich so zieht wie Kaugummi. Es ist teilweise so langweilig, das man echt was anderes machen kann, ohne wirklich was zu verpassen. Die interessanten Dinge sind rar gesäht. Vor allem gegen Ende hin gibt es ein paar. Einziges Highlight der Kampf der beiden Geschwister gegeneinander. Hier merkt man das Booboo wirklich ein Martial Arts Experte ist, Fivel wird dabei von ihrer älteren Schwester gedoubelt. Jedenfalls ist dass das einzige wirkliche Highlight. Doch ab diesem Zeitpunkt, bzw. ein Stück eher merkt man schon, dass die Macher entweder kaum Geld hatten und/oder keine lust mehr. Das Outfit von Fivel ändert sich im Finale 3 Mal und das ohne einen Grund. Angefangen bei einem Shirt mit Aufdruck, zu einer Flanelljacke und T-Shirt mit Aufdruck zur Flanell Jacke mit anderem rotem T-Shirt ach ja und Nagellack hat sie in einer Szene auch drauf im Finale. Wahrscheinlich gibt es von solchen Fehlern noch viel mehr im Film.


„Hexenjagd – Die Hänsel und Gretel Story“ ist billiger Film der versucht die „Twilight“ Zielgruppe anzusprechen, dabei aber billiger produziert wurden ist als so mancher Asylum Film, der Trashfaktor ist so gering das der Film wirklich kaum unterhaltsam ist.