Sonntag, 8. September 2013

I Spit on Your Grave 2


2010 dreht Steven R. Monroe das Remake zu „I Spit on your grave“ und hatte damit erfolg, weil er es schaffte, einen modernen Rape & Revenge Film zu drehen. Dabei kompromisslos daher ging. 3 Jahre später drehte er nun die Fortsetzung. Doch kann so was überhaupt gut gehen?

Nun „I spit on your grave 2“ verfolgt zwar dasselbe Muster wie der erste Teil, wir erleben das Leiden und die Rache einer jungen Frau. Doch dieses Mal ist alles anders. Von einem warmen Ort verschlägt es uns an kalte und düstere Orte. Auch muss Katie, so der Name des Mädchens in der Fortsetzung, mehr leiden als ihre Vorgängerin. So beschränkt es sich nicht nur auf Vergewaltigung, sondern auch auf schlimme Misshandlungen. Dies wird uns sehr grafisch dargestellt.

Man leidet mit. Ja leiden muss man als Zuschauer auch. Denn was man sieht, geht echt an jede Schmerzgrenze. Der Film ist dabei wieder sehr kompromisslos und die Rache ist auch noch mal heftiger. Was man hier sehen muss und was die Figuren leiden müssen. Ist echt hart und tut weh. Dafür gibt es auch kaum Worte um es zu umschreiben, man müsste Spoilern. Das wird natürlich nicht passieren. Es sei nur gesagt es tut wirklich weh, was man hier sieht.

Jemma Dallender gibt wirklich alles und ging sicher auch an ihre Grenze, was sie leiden muss in dem Film und natürlich auch ihre Rache, macht sie zu einer würdigeren Nachfolgerin von Sarah Butler.

„I spit on your Grave 2“ ist eine gelungene Fortsetzung, ein harte und heftiger Rape & Revenge Film. Kein Plumpes wiederholen derselben Handlung, sondern man nimmt die Grundstücke und wirft uns in eine düstere und kalte Welt.