Samstag, 7. September 2013

Inbred





Was man in so manchen kleinen abgelegenen Dörfern findet, kann einen schon schockieren. Vor allem wenn man auf einem Haufen inzestuöser Hinterwäldler trifft. So passiert es auch bei „Inbred“. Doch dieses Mal nicht in den USA, sondern irgendwo in England. Hier kann es aber genauso zu gehen.

Was also passiert, wenn eine Gruppe unsympathischer Menschen auf einen Haufen degenerierter Menschen vom Land trifft? Nun das sollte jedem klar sein, wird ja sogar schon auf dem Poster erklärt. Was da steht, bekommt man auch. So hält der Film das ein, was er verspricht. Dabei liefert er sogar eine unheimliche Atmosphäre ab und ist dazu auch richtig Hart in den Tötungsszenen. Dabei gibt es dort aber auch so manche Schwäche, man merkt leider immer, wann echte Effekte mit CGI gepaart sind, weil für einen kurzen Moment es sehr unnatürlich aussieht. Dabei geht es immer sehr blutig zur Sache und man ist eigentlich froh, wenn der Nächste stirbt. Denn so unsympathisch, wie die Charaktere gezeichnet sind, eigentlich ist nur Sam sympathisch, doch auch diesem Charakter wünscht man irgendwann den Tod. Selbst wenn die „Inbred“ Band auch nicht sympathischer sind und dabei jedes Klischee bedienen, was man sich vorstellen kann, ist man doch froh, wenn sie uns von den anderen erlösen.

Auch wenn man vielleicht denkt, es ist gibt Humor, liegt man vielleicht etwas falsch. Es ist sehr böser Humor und meist zündet der auch nicht, weil alles so übertrieben wirkt in der Darstellung der Inzestgemeinschaft, dass es nicht wirklich lustig ist.

„Inbred“ ist ein netter Backwoodslasher mit blutigen Effekten, die zum Teil aber leider nicht so gut umgesetzt sind. Es gibt aber eine gute düstere Atmosphäre.